Von 20. bis 24. August 2025 traten die Beavers – unterstützt von Spielern der Metrostars und vor allem der Diving Ducks – beim Doppelturnier Sagra de le Raze & Summer Emotions in den italienischen Städten Staranzano und Cervignano an. Zwar blieb am Ende nur der letzte Platz hinter Gastgeber Staranzano Ducks, doch das Team sammelte wertvolle internationale Erfahrung und zeigte über weite Strecken, dass man mit den starken italienischen Mannschaften durchaus mithalten kann.
Schon der erste Spieltag stand im Zeichen unvorhersehbarer Wetterkapriolen. Das Auftaktspiel gegen Ronchi begann mit über drei Stunden Verspätung – und die Nervosität war im ersten Inning spürbar. Vier schnelle Runs bedeuteten praktisch die Vorentscheidung, auch wenn man sich danach besser ins Spiel fand. Am Ende stand ein 3:8. Noch turbulenter verlief das Abendspiel gegen die London Monarchs: Nach erneuter Verzögerung begann die Partie erst spät unter Flutlicht – und wurde um 22:30 Uhr wegen eines Stromausfalls abgebrochen. Das 1:7 ging damit frühzeitig in die Wertung.
Tag zwei begann alles andere als optimal: Das erste Spiel war kurzfristig auf 8:45 Uhr vorverlegt worden, doch der Schiedsrichter wurde nicht informiert – die Beavers warteten vergeblich bis 9 Uhr auf das „Play Ball“. Mit wenig Pause in den Knochen verlief die Partie gegen die Yard Goats aus Bulgarien zäh, doch im letzten Inning keimte noch einmal Hoffnung: Bases loaded bei nur einem Out. Ein Infield-Fly und Missverständnisse beim Baserunning zerstörten jedoch die Siegchance – 4:5 aus Sicht der Beavers.
Am Samstag wartete mit Verona der vermeintlich stärkste Gruppengegner. Abgesehen von drei Runs im ersten Inning hielt das Team gut dagegen, doch offensiv gelang zu wenig. Am Nachmittag folgte das Duell gegen die Tigers aus Cervignano, bei dem es um die letzte Chance auf eine bessere Platzierung ging. Das aggressive Baserunning der Hausherren und einige Fehler in der Defense ließen jedoch auch hier keinen Sieg zu.
So kam es am Sonntag zum Abschlussspiel gegen den zweiten Gastgeber, die Staranzano Ducks. Trotz guter Kontakte fehlte das Quäntchen Glück: Zu oft landeten harte Schläge direkt in den Handschuhen der Gegner. Auch defensiv wollte nicht alles gelingen, und so verabschiedeten sich die Beavers mit einem 1:8 vom Turnier.
Trotz der Ergebnisse bleibt das Fazit positiv: Der erste internationale Sieg mag noch auf sich warten lassen, doch die Beavers haben viel gelernt, wertvolle Erfahrung gesammelt und gezeigt, dass mit einem der jüngsten Teams im Feld schon jetzt starke Leistungen möglich sind. Auf eine erneute Einladung im nächsten Jahr freut sich die Mannschaft jedenfalls schon jetzt!
Fotos: Uwe Jeltsch







